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Johanneskantorei Köln Klettenberg Die Kantorei in der Ära Schaarwächter |
Bei unserem gemeinsamen Singen haben wir zwei Ziele: zum einen die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten der evangelischen Gemeinde Köln-Klettenberg - in der Regel einmal im Monat - und zum anderen die Pflege der Kirchenmusik durch kleine und große Konzerte. Dabei liegt unser Bestreben darin, die ganze Breite kirchenmusikalischen Schaffens darzustellen von a-cappella-Werken, über kleine Motetten bis zu großen Oratorien mit Orchesterbegleitung. Von Anfang an war es ein Charakteristikum der Johanneskantorei, dass das Singen nicht die einzige gemeinsame Freizeitgestaltung war, sondern auch weitere "soziale Interaktionen" hinzukommen. Erinnert sei da nur an die nächtlichen Badeausflügen nach der Chorproben oder der jährliche gemeinsame Chorausflug, anfangs mit der Köln-Bonner-Eisenbahn in das Vorgebirge und später - über 20 Jahre lang - in ein landschaftliches Paradies der Eifel, das damalige Wochenendhaus eines Chorehepaars. Diese herrliche Fleckchen Erde hat zwei herausragende Merkmale, die uns jedes Jahr wieder begeistern: - mitten durchs fließt ein Bach, der dazu dient, dass alle Chorkinder ihren Erzeugern beweisen können, wie klug sie - die Erzeuger - doch waren, Gummistiefel und einen zweiten Satz Kleidung für ihre Sprösslinge mitzunehmen ... denn ein Ausrutscher der lieben Kleinen war so gut wie sicher ... . - in einer wunderbaren Landschaft eingebettet, erlebt man die Schönheit der Natur. Bei deren Durchwanderung können die Kantoristen sich glücklich schätzen, dass der Leiterin liebstes Hobby Flora und Fauna, Fossilien und Mineralien und die Erdgeschichte sind. Wenn "der halbe Chor mit Gerda durchs Unterholz bricht" erfahren wir viel Wissenswertes ... . Höhepunkt im Winter war der Besuch des „Heiligen Nikolaus" bei der entsprechenden Feier im Dezember. Hierbei werden zu unser aller Vergnügen unserer Chorleiterin schon mal die Leviten gelesen - uns - den Chormitgliedern - aber auch ... . So ergaben sich leicht Gespräche von allen mit allen und neue Mitglieder des Chores fühlen sich schnell heimisch - was uns bis heute sehr wichtig ist! Die Johanneskantorei hatte noch eine weiteres Merkmal, das in dieser Weise sicher einmalig war: es gab das "Gerda-Entlastungs-Team", kurz GET genannt. Hier konnte jeder mitmachen, der sich dazu in der Lage fühlte. Ziel des "GET" war es, vor allem vor größeren Chor-Ereignissen, die unvermeidbaren organisatorischen Aufgaben zu planen und zu koordinieren - das reicht von der Pressemitteilung bis zu den Blumen der Solisten, vom Programme falten bis zum Verteilen der Plakate.
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